So schön ist der Balkan! Meine Top 15 Balkan Highlights

balkan-top-10-featured-fb

Völlig ohne Erwartungen brach ich im Sommer 2014 alleine als Backpackerin auf dem Landweg von München nach Istanbul auf. Eigentlich sollte der Balkan nur eine schnelle Durchgangsstation auf meinem langen Weg bis Iran werden.

Doch die Strände mit glasklarem türkisem Wasser, die atemberaubende Berge, Wasserfälle und Schluchten, sowie antike Ruinen und hippen Hauptstädte haben mich so sehr begeistert, dass ich ganze fünf Wochen im Balkan geblieben bin. Auch von der Gastfreundlichkeit und frohen Lebensart der Menschen war ich sehr angetan.

Ich kann Dir eine Balkan-Reise nur wärmstens ans Herz legen und habe für Dich in diesem Artikel meine Top 15 Balkan Highlights aus Kroatien, Bosnien & Herzegowina, Montenegro, Albanien, Mazedonien und Bulgarien zusammengestellt.

. . .

MEINE BALKAN
REISEROUTE IM ÜBERBLICK

Auf GoogleMaps ansehen

Die 15 Lieblingsorte meiner Balkanreise von Nord nach Süd im Überblick:

Übrigens: das wunderbare Slowenien habe ich in dieser Liste außen vor gelassen, um mich auf die südlicheren und weniger bekannten Orte zu konzentrieren. Meine Lieblingsorte in Slowenien findest Du in diesem Extra-Artikel.

Empfohlene Reiseführer für den Balkan:

Zur Vorbereitung Deiner Reise empfehle ich Dir den Lonely Planet Eastern Europe*, anscheinend der einzige Reiseführer, der den kompletten Balkan abdeckt.

Ansonsten kann man sich die Guides für die entsprechenden Länder einzeln zusammenkaufen, zum Beispiel den Stefan Loose Kroatien* oder die Trescher-Reiseführer für Bosnien*, Montenegro*, Albanien* und Mazedonien*.

. . .

MEINE TOP 15
BALKAN HIGHLIGHTS

#1: Zagreb, Kroatien

Warum die kroatische Hauptstadt von so vielen Durchreisenden links liegen gelassen wird, ist mir ein Rätsel, denn in den Gassen der hübschen, verkehrsberuhigten Altstadt mit ihren unzähligen günstigen Restaurants, Bars und Cafés fühlte ich mich sofort wohl. Außerdem ist die Stadt sehr gut mit Bahn und Fernbus an Deutschland angebunden – ein idealer Startpunkt für Deine Balkan-Reise!

Upper town Marco Cathedral, Zagreb, Croatia

Markus-Kathedrale, Zagreb, Kroatien

Auch die Umgebung von Zagreb kann sich mehr als sehen lassen: die Stadt ist umgeben von saftig grünen Weinbergen. Für einen Tagesausflug biete sich zum Beispiel das Städtchen Samobor an.

Samobor mountains, Croatia

Weinfelder von Samobor, Kroatien

UNTERKUNFT: Swanky Mint Hostel*, ab 17 Euro

NICHT VERPASSEN: Das außergewöhnliche Museum der gescheiterten Beziehungen. Hier werden persönliche Erinnerungsstücke von vergangenen Romanzen ausgestellt.

#2: Krka Nationalpark & Sibenik, Kroatien

Da ich so schnell wie möglich in den Süden vordringen wollte, übersprang ich den Großteil der kroatischen Küste (und schweren Herzens auch die Plitvicer Seen) und nahm einen direkten Fernbus in die nette kleine Hafenstadt Šibenik.

croatia-sibenik-old-tow-harbour

Hafen von Šibenik, Kroatien

Von dort ist es nur noch ein Katzensprung in den Krka Nationalpark. Dieser ist zwar im Sommer völlig überfüllt, aber die unfassbar schönen Skradinski Fälle und die in allen Grüntönen schimmernde Flusslandschaft sind in jedem Fall einen Besuch wert. Hier mein ausführlicher Blogbericht zu den Krka Fällen.

Fälle von Skradin (Skradinski Buk), Kroatien

UNTERKUNFT: Hostel Splendido*, ab 14 Euro

#3: Mostar, Bosnien

Nach ein paar Tagen in der Hafenstadt Split, die mir im August viel zu trubelig war, reiste ich weiter ins überwiegend muslimische Bosnien. Mein erster Stopp war das Juwel Mostar. Dort erlebte ich den ersten Kulturschock meiner Reise, wie Du in meinem Balkan-Guide für alleinreisende Frauen nachlesen kannst. Die Gebetsrufe der Muezzine schallen hier frühmorgens durch die osmanische Altstadt, und das nicht einmal 1000 Kilometer von München.

Die Stari Most (Alte Brücke) von Mostar bei Nacht

Um ehrlich zu sein war mir vor meiner Balkan-Reise nicht bewusst, wie weit die Osmanen nach Europa vorgedrungen waren und wie stark die Kultur im Balkan davon bis heute geprägt ist – von der Architektur bis zur Küche und Kaffee-Kultur. Mostar ist der perfekte Ort, um diese faszinierenden Einflüsse und Gegensätze aus erster Hand zu erfahren.

UNTERKUNFT: Hostel Miran*, ab 10 Euro

NICHT VERPASSEN: Einen bosnischen Kaffee bei der Stari Most (alten Brücke) trinken

#4: Herzegowina, Bosnien

Mostar ist zudem ein guter Ausgangspunkt für Ausflüge in die umliegende Region Herzegowina im Süden von Bosnien. Ich hatte das große Glück, dass mich ein nettes kroatisches Pärchen im Auto auf einen Tagestrip mitgenommen hat: wir fuhren zur Burg Počitelj, den Wasserfällen von Kravice, sowie nach Blagaj, um das muslimische Derwisch-Kloster und die Buna-Quelle zu besichtigen. Man kann diesen Ausflug jedoch auch in Mostar als fertige Tour buchen.

hercegovina-buna-spring

Buna-Quelle in Blagaj, Herzegowina

Spektakulär ist auch die Weiterfahrt von Mostar nach Sarajevo. Sowohl vom Bus als auch vom Zug aus bieten sich großartige Ausblicke auf das Neretva-Tal.

balkan-allein-als-frau-hercegovia

Straße von Mostar nach Sarajevo

#5: Sarajevo, Bosnien

Immer noch ein echter Geheimtipp unter den Balkan-Hauptstädten ist Sarajevo. Die Altstadt sieht aus, als hätte man Wien und ein osmanisches Dorf je in der Hälfte auseinander geschnitten und zusammengeklebt: in der einen Stadthälfte prunken schicke Habsburger Bauten, die andere ist voller Moscheen und Teehäuser, so urig, wie man sie heutzutage in der Türkei fast nicht mehr findet.

bosnia-hercegovina-sarajevo-old-town

Osmanische Altstadt, Sarajevo, Bosnien & Herzegowina

Außerhalb der Altstadt sind die Spuren der 4-jährigen Belagerung von Sarajevo noch immer stark sichtbar – unvorstellbar, welche Horrorszenen sich hier vor gerade einmal 20 Jahren abgespielt haben.

bosnia-hercegovina-sarajevo-tramvay

Maršala Tito im Habsburger Altstadtteil, Sarajevo, Bosnien & Herzegowina

UNTERKUNFT: Hostel Franz Ferdinand*, ab 10 Euro

NICHT VERPASSEN: In der herzzerreißenden Galerija 11/07/95 erfährst Du mehr über die jüngere Geschichte Bosniens.

#6: Trebinje, Bosnien

Nach einer weiteren unfassbar schönen Busfahrt, die mitten durch den Sutjetska Nationalpark führt, gelangte ich von Sarajevo nach Trebinje. Diese hübsche, ruhige Stadt befindet sich in der “Republika Srpska“, dem überwiegend von Serben bewohnten Teil Bosniens. Die Stadt ist nicht nur quasi unentdeckt vom Tourismus, sondern rundet auch das Bild des Vielvölkerstaats Bosniens ab.

Kloster Hercegovačka Gračanica, Trebinje, Bosnien

Übrigens: Trebinje befindet sich nur 30 Kilometer von Dubrovnik und eignet sich deswegen als tolle alternative Basis, um die überteuerte Kroatische Küstenstadt zu besuchen.

UNTERKUNFT: Apartment Mango*, ab 9 Euro im EZ

NICHT VERPASSEN: Zum Sonnenuntergang lohnt sich ein Spaziergang zum Kloster Hercegovačka Gračanica, das als das schönste orthodoxe Sakralgebäude in ganz Bosnien gilt.

#7: Durmitor Nationalpark, Montenegro

Von Trebinje war die Grenze Montenegros nur noch einen Steinwurf entfernt, und ich fuhr zunächst über die Kleinstadt Nikšić weiter in den Durmitor Nationalpark. Dieser entpuppte als mein absoluter Lieblingsort der Balkanreise!

Vor allem der türkisblau funkelnde “Crno Jezero” See hat es mir angetan, dessen Name kurioserweise “Schwarzer See” bedeutet. Über gut ausgeschilderte Wanderwege, auf denen man auch alleine und ohne Karte gut laufen kann, lassen sich viele weitere Seen und Hochalmen erschließen.

montenegro-durmitor-national-park-black-lake-crno-jezero

Schwarzer See (crno jezero) im Durmitor Nationalpark, Montenegro

Auch zur nahen Tara-Schlucht und der gleichnamigen spektakulären Brücke sollte man unbedingt einen Ausflug machen (Taxi ca. 10 Euro). Adrenalin-Junkies können dort auch an Rafting-Touren unternehmen.

Tara-Schlucht, Montenegro

UNTERKUNFT: Rooms and Bungalows Sreten Žugić*, ab 9 Euro

#8: Kotor, Montenegro

Es geht wieder zurück ans Meer nach Kotor. Die Stadt ist nicht ohne Grund das Aushängeschild des Tourismus in Montenegro: umrahmt von dramatisch hohen Bergketten liegt die schnuckelige Hafenstadt wie ein Juwel in den Fjorden der Kotor-Bucht.

Bucht von Kotor, Montenegro

Im Hochsommer es wegen der Kreuzfahrtschiffe sehr voll in der Altstadt, deswegen unbedingt 1-2 Nächte bleiben, um Kotor wenigstens morgens und abends ohne Massen genießen zu können.

Hafen von Kotor, Montenegro

UNTERKUNFT: Old Town Youth Hostel*, ab 10 Euro

NICHT VERPASSEN: Am späten Nachmittag für einen Sundowner auf die über der Stadt gelegene Sveti Ivan Festung wandern

#9: Strände bei Ulcinj, Montenegro

Während sich Sonnenanbeter aus ganz Europa an den Stränden in Nord-Montenegro fast stapeln, trifft man im ruhigen Süden Montenegros praktisch nur auf Einheimische. Im Dorf Kruće findet man auch zur Hochsaison noch ein süßes kleines Gästehaus mit Meerblick, zum Beispiel über AirBnB.

★ Hol Dir hier einen 35-Euro-Gutschein für Deine erste AirBnB Buchung! ★

Küste nördlich von Ulcinj

Küste nördlich von Ulcinj, Montenegro

Südlich der hübschen Stadt Ulcinj erstreckt sich die weitläufige Velika Plaža, einer der wenigen Sandstrände der Region. An dessen Ende, direkt an der albanischen Grenze, liegt die paradiesische Flussinsel Ada Bojana, die jedoch (leider?) ein FKK-Resort ist. Ich war so frech und bin einfach ganz spät nachmittags, als dort eh schon nichts mehr los war, als Tagesgast in normalen Badeklamotten herumgerannt- gestört hat das denke ich niemanden.

Ada Bojana Beach Montenegro Sunset

Ada Bojana Flussinsel, Montenegro

#10: Shkodra, Albanien

Nur wenige Kilometer von Ulcinj befindet sich eine der bedeutendsten albanischen Städte, Shkodra. Schon bei der Einfahrt beeindruckte mich die wunderschöne Lage der Drei-Flüsse-Stadt am Fuß des Burghügels Rozafa.

Sonnenuntergang über Shkodra, Albanien

Das entspannte Shkodra eignet sich wunderbar zum Akklimatisieren im doch sehr andersartgen Albanien. Darüber hinaus ist Skhodra der ideale Ausgangspunkt für Wanderungen in den Nationalparks Valbonatal und Thethi.

Ura e Mesit, eine der ältesten osmanischen Brücken Albaniens

UNTERKUNFT: Mi Casa es Tu Casa*, ab 7 Euro

NICHT VERPASSEN: Die wunderschöne alte osmanische Brücke Ura e Mesit, etwa 10 Kilometer außerhalb von Shkodra

#11: Tirana, Albanien

Nach Jahrzehnten der Isolation hat sich die albanische Hauptstadt mit ihrem sozialistisch-schrägem Charme zu einem der coolsten Spots im Balkan gemausert. Der angesagte Stadtteil Blloku quillt über mit hippen Cafés, Bars und Hostels.

Architektonischer Mischmasch auf dem Skanderbeg Platz, Tirana, Albanien

Tipp: Mit einer Seilbahn erreicht man in nur 30 Minuten den Hausberg Mt. Dajti und kann von dort den genialen Sonnenuntergang bestaunen.

albania-tirana-mt-dajti

Mt. Dajti, Tirana, Albanien

UNTERKUNFT: Propaganda Hostel, ab 10 Euro

NICHT VERPASSEN: Die unglaublich coole Radio Bar in Blloku

#12: Ohrid-See, Mazedonien

Einer der beliebtesten Ferienorte im südlichen Balkan ist der riesige Ohrid-See. Viele Familien aus Albanien und Montenegro verbringen hier ihren Sommerurlaub in einem der zahlreichen kleinen Orte, die sich um den See säumen, der in seiner Größe vergleichbar zum Gardasee ist.

Abendstimmung am Ohrid-See bei der Kirche des Heiligen Johannes von Kaneo, Mazedonien

Der am einfachsten zu erreichende und geschäftigste Ort ist dabei die gleichnamige Stadt Ohrid, die mit direkten Bussen aus Tirana bedient wird.

UNTERKUNFT: Agartha Hostel Ohrid*, ab 8 Euro

NICHT VERPASSEN: Ein kurzer Spaziergang führt von Ohrid zur Kirche des Heiligen Johannes von Kaneo, dem beliebtesten Fotomotiv des Sees.

#13: Skopje, Mazedonien

An Skopje scheiden sich die Geister. Die einen können der eigenartigen mazedonischen Hauptstadt gar nichts abgewinnen, die anderen sind fasziniert vom bekloppten Architekturmix aus größenwahnsinnigen Denkmälern und der entzückenden osmanischen Altstadt.

Die nagelneuen Prunkbauten von Skopje, Mazedonien

Ein Grund der aber auf jeden Fall für einen Aufenthalt in Skopje spricht, ist die nahe Matka-Schlucht, die einfach mit dem Bus als Tagestour erreichbar ist.

UNTERKUNFT: Urban Hostel and Apartments*, ab 5 Euro

#14: Sofia, Bulgarien

Die bulgarische Hauptstadt war für mich eine der größten Überraschungen der Reise, denn im Sommer sprudelt Sofia geradezu über vor Lebensfreude und Kreativität: jedes Wochenende stehen Straßenfestivals und kostenlose Livekonzerte auf dem Programm, vor allem in der mit Street Art und ultracoolen Läden gesäumten Flanierstraße Ulitsa Tsar Shishman.

Supa Star Bistro, Sofia, Bulgarien

Umgehauen hat mich ebenfalls das Wahrzeichen der Stadt, die bombastische Alexander Newski Kathedrale. Outdoor-Fans können außerdem Tagestrips in das nahe Vitosha-Gebirge unternehmen.

sofia-bulgaria-alexander-nevski-cathedral

Alexander Newski Kathedrale, Sofia, Bulgarien

UNTERKUNFT: Hostel Mostel*, ab 9 Euro

NICHT VERPASSEN: Eine erfrischende kalte Tarator-Suppe bei Supa Star schlürfen

#15: Plovdiv, Bulgarien

Besser hätte ich meinen Besuch im charmanten Plovdiv nicht planen können: zum bulgarischen Nationalfeiertag gab es viele folkloristische Theateraufführungen und gleichzeitig wurde die Stadt zur Europäischen Kulturhauptstadt 2019 ernannt.

Frauen in Tracht, Plovdiv, Bulgarien

Obendrein hatte ich das Glück, im 2000 Jahre alten römischen Amphitheater eine Weltklasse-Aufführung der Oper “Aida” mitzuerleben – wo auf der Welt bekommt man so etwas für 5 Euro geboten?

Opernaufführung im Amphitheater Plovdiv, Bulgarien

UNTERKUNFT: Guest House Old Plovdiv*, ab 11 Euro

NICHT VERPASSEN: Einen Spaziergang durch das verlassene Tabakviertel und die alternative Straße Ulitsa Otets Paisley mit Kuchenpause bei Café Kanela.

Würde Dich eine Balkan-Reise reizen? Falls Du schon dort gewesen bist: wo hat es Dir am besten gefallen? Ich freue mich auf Deinen Kommentar!

. . .

Mehr Artikel über Osteuropa:

24 Comments

  • Veronika says:

    Hi Stefanie, danke erstmal für den tollen Beitrag! Klasse, dass du das alles gut mit Öffis hinbekommen hast. Man ließt ja sonst immer, dass man für die Ecke unbedingt einen Mietwagen nehmen sollte, was aber alleine nicht so geil ist.
    Hast du als Frau alleine dort stets wohl und sicher gefühlt?
    Was mich noch interessieren würde, ist wie lange du insgesamt und dann jeweils in den einzelnen Ländern warst? Ich habe 10Tage und überlege, ob ich in dieser Zeit Dubrovonik + Montenegro + Albanien schaffe oder ob das zu viel ist?
    Würde mich über deine Meinung freuen!
    Grüße,
    Veronika

  • Zebra90@icloud.com says:

    Sehr schöner Beitrag!
    Für uns geht es im Mai los. Ich bin gespannt, was das Thermometer Anfang Mai sagt und was uns sonst so alles erwartet ☺️.

    Bist du mit dem Zug oder mit Bus nach Tirana gekommen?
    Hast du für die Fahrt etwas vorgebucht?
    Und wie lief es an der Grenze?

    Wir starten von Korfu aus und gehen an der Küste hoch bis Zadar um dann nach Zagreb abzubiegen.😊

    Liebe Grüße
    Maxi

    • Stefanie says:

      In Albanien gibt es nichts zum Vorbuchen, man steigt einfach in den Bus ein und fertig 😉 an den Grenzen gab es nie Probleme.
      Viel Spaß!

  • Katharina says:

    Wirklich toller Artikel und das sieht alles so unglaublich schön aus:)! Ich habe gerade meinen Flug nach Sarajevo gebucht, zurück geht es dann ab Dubrovnik. Wie sind denn deine Erfahrungen mit Ausflügen und öffentlichen Verkehrsmitteln – kommt man überall gut mit dem Bus hin oder ist man gelegentlich auch auf eine organisierte Tour angewiesen? Der Durmitor-Nationalpark scheint ja schon mal gut geklappt haben :). Ach, jetzt freue ich mich noch mehr!

    Liebe Grüße, Katharina

    • Stefanie says:

      Hi Katharina,
      klappt alles ganz gut mit Öffis, aber zu abgelegeneren Orten (Klöster, kleine Dörfer, Wasserfälle – also überall, wo keine größere Ortschaft in der Nähe ist) muss man eine Tour nehmen oder ein Taxi chartern – kostet auch nicht die Welt! 🙂
      Der Durmitor NP ist sehr gut mit Minibussen über Zabljak angebunden.
      LG Steffi

  • Corleone says:

    Wirklich ein ganz toller Bericht. Ich plane derzeit meinen eigenen Trip in den Balkan und werde versuchen viele dieser Orte zu auch zu besuchen. Du schreibst, dass du viel per Bus gereist bis. Da würde mich mal interessieren, wie du das organisiert hast. Hast du immer erst in den jeweiligen Städten geschaut, wie du weiterkommst oder hattest du irgendeine spezielle Internetseite oder App die alle Verbindungen im Balkan gelistet hat?

  • Katharina says:

    Hi Steffi! Ich plane eine Backpacking Reise durch Serbien/Bosnien/Montenegro im Mai/Juni. U.a. wuerde ich auch gern den Durmitor Nationalpark besuchen und habe dazu ein paar Fragen. Wie bist du von Mostar dorthin gereist? Wie lange warst du dort und warst du allein unterwegs im Park? Gibt es genug Uebernachtungsmoeglichkeiten vor Ort oder ist es gar nicht so touristisch? Vielen Dank im Voraus.

    • Stefanie says:

      Hallo Katharina,
      ich bin über Trebinje nach Nicsic in Montenegro gefahren. Von dort gab es direkte Busse nach Zabljak 🙂
      Ich habe drei Nächte in Zabljak verbracht (der Ort besteht quasi nur aus Pensionen bzw. “Apartmani”).
      Bin an Tag 1 um den Crno-See gelaufen und am Nachmittag mit dem Taxi zur Brücke über der Tara-Schlucht. Tag 2 war die Wanderung zum Jablan-See 🙂 habe alles alleine gemacht. Beim Jablan-See waren zwar nur 10-20 andere Wanderer unterwegs (trotz absoluter Hochsaison), aber der Weg ist gut gekennzeichnet.
      Viel Spass!! Steffi

  • Wolfgang says:

    Servus Steffi,

    ich bin dieses Jahr mit dem Fahrrad von Salzburg nach Athen gefahren – ich hatte vorher keine Vorstellung vom Balkan. Inzwischen bin ich begeistert – ich kann dir nur zustimmen!

    Wolfgang

  • Claire says:

    Toller Artikel. Bin hier gelandet weil ich noch ein paar Reisetipps zu Montenegro haben wollte. Wir brechen in 2 Tagen auch zu unserer Rundreise durch Slowenien-Kroatien-Montenegro-Bosnien und Herzegowina auf. Das wird unsere erste Reise mit Baby…wir sind schon sehr gespannt.

  • Christina says:

    Herrlich, da zieht es mich ja auch schon ewig hin. Hoffentlich klappt es bald 🙂

  • Mazrekaj says:

    Ein sehr gutter Tipp in Albanien Vlora und Saranda, traumhaft schön, nette Leute feines Essen, sehr viel kulturelles zu besichtigen

  • Nicolo says:

    Hi Stefanie,
    beim Surfen über Deinen Blog, den ich sehr gut finde, bin ich bei diesem Artikel hängen geblieben. Wow! Hammer-Tour über den Balkan. Alle sechs Länder stehen noch auf meiner Reiseliste und ich nehme Deine Anregungen mal gleich mit auf.

    Welches Land sollte ich Deiner Meinung nach als erstes besuchen?

    Sonnige Grüße,
    Nicolo

    • Stefanie says:

      Hallo Nicolo!
      Vielen Dank. Mein Favorit ist Bosnien, das würde ich als erstes besuchen, aber jedes Land hat seinen Reiz 🙂
      LG Steffi

  • Myriam says:

    Sehr schön! In der nächsten Woche fahren wir nach Kroatien und wollen einen Tagesausflug nach Mostar machen. Ich bin schon gespannt.
    Wir werden aber zu Beginn erst einmal ein paar Tage an den Plitvicer Seen verbringen. Vielleicht fahren wir anschließend noch in den Krka Nationalpark.

    LG Myriam

  • Paleica says:

    wahnsinn, so wundervolle naturaufnahmen. tolle bilder. sehr geheimnisvoll.

  • Beatrice says:

    Wahrscheinlich würde niemand auf die Idee kommen, unter Tirana den coolsten Spot im Balkan zu vermuten. Wie gesagt, ich bin mega-gespannt, was mich alles in Albanien erwartet und freue mich total. Mit Ostblock-Charme bin ich ja auch aufgewachsen, insofern wird’s wahrscheinlich den einen oder anderen Wiedererkennungseffekt geben. Und auf die Natur bin ich auch sehr gespannt, die muss ja ziemlich spektakulär und unberührt sein.
    Liebe Grüße,
    Beatrice

  • Ariane says:

    Schöner Beitrag! Serbien, Bosnien, Montenegro und vor allem Bulgarien stehen definitiv auch auf meiner Liste 🙂 Zu Zagreb muss ich dir beipflichten, ich fand die Stadt richtig schön, auch wenn die Einwohner immer nur davon geredet haben, dass ihre Stadt ja so hässlich ist und man eigentlich direkt weiter ans Meer fahren sollte 😀

SCHREIBE EINEN KOMMENTAR:

DEINE E-MAIL-ADRESSE WIRD NICHT VEROEFFENTLICHT. ERFORDERLICHE FELDER SIND MIT * MARKIERT.

* erforderlich

Für die erforderliche Zuordnung des Kommentars werden personenbezogene Daten (Name, E-Mail und IP-Adresse) gespeichert. Durch Absenden des Kommentars erklärst Du Dich damit einverstanden. Mehr dazu in der Datenschutzerklärung.