Alleine Reisen als Frau in Marokko – Erfahrungsbericht & Tipps für Backpackerinnen

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Meine Pläne, im Februar 2013 drei Wochen lang als Backpackerin alleine durch Marokko zu reisen und dort Couchsurfing zu machen, haben damals in meinem Umfeld ungewohnt heftige Reaktionen ausgelöst:

Was, alleine nach Marokko? Da wirst du als Blondine bestimmt dauernd von Männern belästigt!

In Marokko couchsurfen, ist das nicht total gefährlich? Die nutzen das doch sicher nur, um Frauen kennenzulernen.

Diese Kommentare hatten mich ehrlichgesagt schon sehr ins Grübeln gebracht. Obwohl ich schon mehrmals alleine in Südamerika unterwegs gewesen war, war es immerhin meine erste Reise in ein muslimisches Land – Kulturschock vorprogrammiert!

Ich hatte keinen Schimmer, was mich erwarten würde. Viele Fragen und Zweifel schwirrten mir damals durch den Kopf:

Muss ich in Marokko ein Kopftuch tragen?

Wie sieht es mit der restlichen Kleidung aus?

Sind marokkanische Männer wirklich so “schlimm”?

Und ist das mit dem Couchsurfen vielleicht doch ne schlechte Idee?

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Wie steht es um die Frauenrechte in Marokko?

Marokko gilt unter den arabischen Ländern als fortschrittlich. Der relativ junge und sehr populäre amtierende König Mohammed VI. hat zum Beispiel das Ehe- und Scheidungsrecht in Marokko revolutioniert. Das Heiratsalter wurde – zumindest offiziell – auf 18 Jahre angehoben und Frauen sind im Fall einer Scheidung nun erheblich besser gestellt. Dennoch sind häusliche Gewalt, Kinderehen und die schlechte Bildung von Frauen besonders im ländlichen Raum noch immer ein großes Problem.

Doch wie viel sagt das über die Behandlung von westlichen Touristinnen aus?

Alleine als Frau in Marokko reisen – So war es wirklich!

Glücklicherweise hatte ich mich von den kritischen Stimmen nicht von der Reise abbringen lassen, denn im Nachhinein zähle ich meinen Marokkotrip zu einer der schönsten und aufschlussreichsten Reisen meines Lebens!

allein als frau in marokko

Ich empfand die Marokkaner – Männer wie Frauen – mir gegenüber als respektvoll, beschützend, hilfsbereit und extrem gastfreundlich.

Ich wurde mehrmals täglich von Männern (und gelegentich von Frauen) auf der Straße angesprochen und auf Minztee eingeladen. Ohne Erwartungen oder anzügliche Bemerkungen – einfach nur, um über Gott und die Welt zu sprechen. Die meisten waren neugierig warum ich alleine reise, wollten etwas über das Leben in Europa erfahren und wissen, was wir über Muslime denken.

Wenn ich dann anfing zu erzählen, waren die meisten entrüstet, besonders bezüglich des vermeintlich schlechten Frauenbilds im Islam. Alle versicherten mir, dass wahre Muslime Frauen beschützen, ehren und respektieren sollen.

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Man sollte als Tourist im Hinterkopf behalten, dass der Großteil der Marokkaner niemals ihr Land verlassen kann, da ein Schengen-Visum nur Gutverdienern vorbehalten ist und sämtliche Nachbarländer (Algerien, Mauretanien) mit Marokko im Clinch liegen. Deswegen ist es in weniger touristischen Gegenden umso verständlicher, dass die Einheimischen gern Kontakt zu Ausländern suchen – übervorsichtiges Misstrauen ist also oft unnötig.

Als ich frühmorgens im verlassenen Tetouan durch die Strassen irrte, da ich mein Hotel nicht finden konnte, nahm sich beispielsweise ein Mann, der gerade von seiner Nachtschicht nach Hause radelte, meiner an. Aus reiner Hilfsbereitschaft nahm er sich über zwei Stunden Zeit, um für mich eine andere Unterkunft zu finden, und lud mich sogar noch auf ein Frühstück ein, um mit mir ausführlich über Religion und das Leben in Deutschland zu diskutieren.

Couchsurfing in Marokko

Couchsurfing in Marokko war eine der prägendsten Erfahrungen in meinem Leben. Ich war absolut überwältig und gerührt von der Großzügigkeit und Herzlichkeit meiner Gastgeber und derer Familien. Ich wurde wie eine Tochter behandelt, ganz selbstverständlich zum Familienessen eingeladen und mit Tajines und Couscous gefüttert bis ich fast platzte.

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Ein ähnliches Schlüsselerlebnis war auch meine Erfahrung beim Couchsurfing im Iran auf einer späteren Reise. Ganz ehrlich: Wer noch nie in seinem Leben die orientalische Gastfreundschaft erlebt hat, hat etwas verpasst! Deswegen solltest Du unbedingt Couchsurfing in Marokko probieren, falls Du die Gelegenheit dazu hast.

Natürlich gab es nicht nur rosarote Momente.

Nachts können die Straßen unheimlich werden, ich hatte Probleme mit “falschen Guides” und das Chaos in den Altstädten kann einem manchmal den Nerv rauben.

Eine Sache, auf die Du Dich als alleinreisende Frau gefasst machen musst: in vielen Situationen wirst Du fast nur von Männern umgeben sein, sei es im Café oder am Busbahnhof. Lass Dich davon nicht einschüchtern!

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Damit Du auf Deiner Marokkoreise unangenehme Situationen vermeiden kannst, lege ich Dir deswegen die folgenden zehn Verhaltenstipps ans Herz:

10 Verhaltenstipps für Frauen in Marokko

1. Mach Dich nicht verrückt!

Man sollte als Frau nicht völlig unvorbereitet nach Marokko reisen, aber genauso wenig muss man sich verrückt machen vor Angst, etwas falsch zu machen.

Marokko ist ein touristisch sehr gut erschlossenes Land und gilt als eins der liberalsten aller arabischen Länder. Außerdem erwartet niemand von Dir als Ausländerin und Nicht-Muslimin, dass Du alle Verhaltensregeln perfekt beherrscht! Marokkaner sind in dieser Hinsicht nachsichtig, also sollte Dir ein Fauxpas passieren – mäkäin muschkil (kein Problem)!

Zur Vorbereitung auf Deine Reise empfehle ich Dir wärmstens den Lonely Planet Reiseführer Marokko! Dort kannst Du Dich gründlich über Sehenswürdigkeiten, Geschichte, Transportmöglichkeiten, und vor allem auch Sitten und Gebräuche informieren. Für alleinreisende Frauen gibt es ebenfalls extra Tipps.

Um die marokkanische Kultur noch besser zu verstehen, empfehle ich außerdem das Buch Kulturschock Marokko vom augezeichneten Know-How Verlag.

2. Kleide Dich angemessen

Knielange Hosen und die Schultern und das Dekolleté bedeckt, das sollte das Mindeste sein.

Leider sieht man besonders in Marrakesch einige Touristinnen in Hotpants und Trägertops, die sich dann wundern dass sie andauernd angemacht werden. Sorry Mädels, aber die Hitze ist keine Ausrede! Ältere Marokkanerinnen tragen auch bei 40°C ihre knöchellange Kutte und Kopftuch. Reise am besten im Winter nach Marokko – von November bis Februar hat es tagsüber angenehme 20°C.

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Auf dem Land ist die Kleidervorschrift nochmal strenger: hier sollte man das Bein und den Halsbereich komplett bedecken. Das Oberteil, das ich auf dem oberen Bild trage, wurde mir zum Beispiel von meinem Couchsurfing-Host in Tafraout verboten 😉

3. Undercover gehen mit Kopftuch

Ein Kopftuch (hijab) zu tragen wird von Touristinnen definitiv NICHT erwartet. In den großen Städten verzichten auch viele junge Marokkanerinnen darauf.

Allerdings habe ich persönlich mich in vereinzelten Situationen mit einem Kopftuch wohler gefühlt, um mit meinen blonden Haaren nicht mehr Aufmerksamkeit auf mich zu ziehen als nötig – beispielsweise als ich einmal am Busbahnhof auf einen Nachtbus warten musste (siehe Punkt 9).

Pashmina-Schals eignen sich als Kopftücher sehr gut, weil sie schön leicht und griffig sind. Damit Du nicht aussiehst als hättest Du ein Vogelnest auf dem Kopf, kann Du Dir in diesem Video anschauen wie man einen hijab richtig bindet.

4. Lerne wichtige Phrasen auf Arabisch

Amtsprache in Marokko ist Hocharabisch. Umgangsprache ist jedoch das Marokkanische Arabisch (Darija), ein Dialekt, der auch für viele Araber nur schwer zu verstehen ist. Die Marokkaner sind sozusagen die Schweizer unter den Arabern 😉

Obwohl Marokko seit 1956 von Frankreich unabhängig ist, wird die französische Sprache von gebildeten Marokkanern noch immer wie eine zweite Muttersprache beherrscht. Französisch-Kenntnisse sind also für eine Marokko-Reise extrem nützlich! An der Nordküste (Tanger, Tetouan, Ceuta) ist wiederum Spanisch die meistverstandene Fremdsprache. Und als ob das nicht genug wäre, ist die eigentliche Muttersprache von ca. 50% der Marokkaner Berberisch (Tamazigh), sozusagen die Sprache der Ureinwohner Nordafrikas.

Trotzdem lohnt es sich immens, sich ein paar Phrasen in Marokkanischem Arabisch anzueignen, um auch mit bildungsferneren Marokkanern kommunizieren zu können. Ich habe mir vor Ort diesen fantastischen französischen Sprachführer zugelegt und zusätzlich diese Wörterliste gepaukt. Wichtige Phrasen sind “salam” (hallo), “bislama” (tschüss), “barak allahu fik” (Gott beschütze dich – wird oft zum Abschied gesagt), “mziän bözaf” (sehr gut), “smäh liyä” (entschuldigung), “schuf” (schau!) und “atäy” (Minztee).

Beim Ablehnen von jeglichen Angeboten reicht in 95% aller Fälle ein freundliches, aber bestimmtes “Lä schukran” (nein, danke). Für den Notfall solltest Du noch “Saafi” (es reicht), “Habess” (hören Sie auf) und “Aunni” (Hilfe) parat haben.

5. Benutze die Busse vom CTM

Busse sind in Marokko das günstigste und am besten vernetzte Fortbewegungsmittel. Benutze dabei wann immer möglich die Busse der Firma CTM.

Zwar sind andere Busunternehmen manchmal um die Hälfte billiger (falls Du nicht beim Preis abgezockt wirst), aber Du kannst Dir sicher sein, in einem sauberen und modernen Bus mit festem Zeitplan zu fahren – nicht einer Blechkiste, die halb auseinanderfällt und deren Fahrer seit einer Stunde verspricht dass er in 5 Minuten losfährt.

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Züge habe ich selbst in Marokko nicht benutzt, allerdings habe ich von anderen Reisenden viele gute Dinge darüber gehört. Auf dem Blog Felibrina findest Du einen Erfahrungsbericht über den Nachtzug von Tanger und Marrakesch und viele weitere gute Artikel zum Reisen in Marokko!

6. Vorsicht mit faux guides

Einige Marokkaner versuchen sich an Touristen zu bereichern, indem sie sie auf der Straße ansprechen und ihnen scheinbar freundschaftlich eine Führung durch das Stadtviertel oder Hilfe beim Finden eines Hotels anbieten. Am Ende bittet der faux guide (falsche Führer) jedoch um ein Honorar – da kann dann fast niemand mehr nein sagen. Oft sind die gebotenen Stadtführungen sehr gut, und die Guides mit einem Trinkgeld von 50 Dirham (5€) zufrieden.

Im mellah (jüdischen Viertel) von Fez ging das einmal nicht so rosig aus. Als ich bemerkte, dass der Typ ein Trinkgeld erwartet, warnte ich ihn vor, dass ich nur 5€ bei mir habe. Als ich ihm am Schluss nicht die von ihm verlangten 20€ zahlen konnte/wollte, beschimpfte und bedrohte er mich.

Wenn Du also die Einladung für eine “kostenlose Stadtführung” annimmst, dann sei Dir bewusst, dass Du am Schluss um Geld gebeten wirst. Handle das Honorar vor Beginn der Tour aus, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden.

7. Zurückhaltung im Körperkontakt mit Männern

Zwischen Männern und Frauen ist in der Öffentlichkeit der einzig erlaubte Körperkontakt Händeschütteln – der Impuls muss dabei vom Mann ausgehen. Tu es deinem Gegenüber gleich und lege nach dem Händedruck die Hand auf Dein Herz – eine schöne Geste, die Respekt und Freundschaft ausdrückt!

8. Lass Dich auf nicht stressen

Durch das Labyrinth der Märkte (souqs) in Marrakesch oder Fez zu maneuvriern ist eine Herausforderung: Menschenmengen drängen von allen Seiten, fliegende Händler schubsen Dich mit ihren Karren zur Seite, dazwischen versuchen sich Mopeds und Esel ihren Weg zu bahnen. Dazu kommen die hypnotisierenden Gebetsgesänge und die Rufe der Händler, die Dir als Touristin natürlich in besonderem Maße zuteil werden. Das kann manchmal zu viel werden!

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Wenn dich die Eindrücke überwältigen, dann zieh dich für ein paar Minuten in einen ruhigeren Laden zurück und atme tief durch! Bleib freundlich zu den Händlern, auch wenn Du zum hundersten Mal gefragt wirst ob du einen Schal kaufen willst – zickig und genervt zu sein kann schnell nach hinten losgehen!

9. Kümmere Dich im Vorraus um die Unterkunft

Ich habe leider mehr als einmal den Fehler gemacht, ohne Reservierung abends an einem neuen Ort anzukommen. In gut entwickelten Backpacking-Ländern ist sowas kein Problem, aber in Marokko war das eher unangenehm, weil es an untouristischen Orten nur wenige Unterkünfte gibt, oder es im Dunkeln nochmal schwieriger und unheimlicher ist, diese in den verwinkelten Altstädten zu finden. Dann musst Du Dich wohl oder übel von einem faux guide gegen Trinkgeld zu einem Hotel bringen lassen müssen.

10. Vermeide es, nachts alleine rauszugehen

Es ratsam, nach Einbruch der Dunkelheit im Ho(s)tel zu bleiben. Zum einen ist bei konservativen Marokkanern die Ansicht verbreitet, dass “gute Frauen” nachts nichts mehr ausser Haus zu suchen haben.

Zudem leeren sich die Straßen nach dem letzten Gebetsruf (ca. 20h) ziemlich schnell und Du wirst eher unangenehmen Gestalten konfrontiert, wie Obdachlosen und Drogendealern – der Norden Marokkos ist eines der weltweit größten Anbaugebiete für Haschisch (kif)!

Zum Weiterlesen:

8 Reisebloggerinnen verraten ihre Highlights und Tipps für eine Reise in Marokko

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Linktipps aus der Blogosphäre:

Wie waren Deine Erfahrungen in Marokko? Hast Du vor, nach Marokko zu reisen und noch Fragen? Lass es mich in den Kommentaren wissen!


allein_reisenIn der Serie “Allein Reisen als Frau in …” teile ich mit Dir meine persönlichen Erfahrungen als Solo-Backpackerin in verschiedenen Ländern. Welche Tipps kann ich Dir geben und was solltest Du als Frau in diesem Land beachten?
Teil 1: Allein Reisen als Frau in Marokko
Teil 2: Allein Reisen als Frau im Balkan
Teil 3: Allein Reisen als Frau in Istanbul
Teil 4: Allein Reisen als Frau im Iran [coming soon]
Teil 5: Allein Reisen als Frau in Indien

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58 Comments

  • Brigitte Heydemann says:

    Ich war mit einer Freundin in Marokko. Wir hatten jetzt im September ( leider nur für eine Woche) einen Pauschalurlaub in Agadir gebucht. Natürlich machten wir einen organisierten Tagesausflug nach Marrakesch. Es war aufregend schön und wir fühlten uns wirklich wie in 1001 Nacht. Von der Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Bevölkerung waren wir sehr angenehm überrascht. Mit einem bestimmten aber freundlichen “No merci” gaben die Händler auch schnell das Werben zum Kaufen auf. Es hat mir persönlich so gut gefallen, dass ich nochmals im Februar mit meiner Tochter (aber diesmal für drei Wochen) hinreise. Übrigens bin ich 67 und meine Freundin ist 73 Jahre alt. Wir trafen auch einige jüngere allein reisende Frauen und hörten nicht einmal von Belästigungen. Marokko hat mich fasziniert und ich möchte mehr von Land und Leute kennenlernen ;-)))
    Übrigens hatte ich diesen tollen Bericht vor der Reise gelesen. Er nahm mir die Bedenken – DANKE dafür liebe Stefanie ;-)))
    Liebe Grüße
    Brigitte

  • Marie says:

    Liebe Stefanie,

    Deinen Artikel hatte ich gleich mehrfach gelesen, bevor ich nach Marokko aufgebrochen bin und er hat mir viel Mut gemacht.
    Deine Tipps sind hilfreich und relevant.
    Und mit deinem Hinweis auf die Visumsverhältnisse und die Reisefreiheit für die Marokkaner selbst hast du auch nochmal auf einen wichtigen Punkt aufmerksam gemacht, der mir selbst vorher gar nicht so bewusst war.

    Beste Grüße,
    Marie

  • Annika says:

    Dein Blog gefällt mir sehr sehr gut. Ich reise auch sehr gerne, aber Individualreisen hab ich mir noch nie zugetraut. Ich habe jetzt ein bisschen weniger Angst davor, vielen Dank 🙂

  • In 80 Days says:

    Liebe Stefanie,

    ein schöner Bericht, der besonders die sprichwörtliche Gastfreundschaft immer wieder beton, auch die Verhaltenstipps würde ich so unterschreiben. Meine liebste Reisezeit für Marokko ist der März, da ist es wunderbar warm (aber nicht heiß) ist und alles grün wird, weil der Frühling kommt. In Marokko habe ich zwar noch nie Couch-gesurft, könnte es mir aber jetzt gut vorstellen 🙂
    Eine Sache noch: König Mohammed VI. hat natürlich viel Gutes für sein Volk getan und auch das Heiratsalter offiziell auf 18 angehoben, aber die Mädchen auf dem Land werden oftmals weiterhin mit 11-15 verheiratet.

    Liebste Grüße
    Esther

  • Lena Baumert says:

    Hallo Stefanie,
    Ich möchte gerne im frühjahr nach Marokko, bin mir aber nicht sicher wegen den Temperaturen. Zu welcher Jahreszeit warst du dort? Ich dachte an ende februar. Oder wäre märz/april besser?
    Lg Lena

    • Stefanie says:

      Hi Lena! Ich war selbst im Februar dort und fand es perfekt. In den Bergen war’s nachts schon noch frisch und auf einem Bergpass kamen wir sogar in einen kleinen Schneesturm, was ich jetzt aber nicht schlimm fand. Dafür waren die Temperaturen eben auch nirgends heisser als 25 Grad, was ich sehr angenehm fand. LG Steffi

    • Lena Baumert says:

      Super vielen Dank 😉

  • Denise says:

    Super Artikel, danke dir! Werde ab Januar voraussichtlich einige Monate in Marokko bleiben und war auf der Suche nach einigen wertvollen Tipps! Da steigt die Vorfreude noch mehr.. 😉

  • Isi says:

    Hallo! Toller Artikel 🙂
    Ich habe vor mit einer Freundin (sind dann also 2 Frauen, 20&25 Jahre alt) im Oktober nach Marokko zu reisen. Wir sind uns noch sehr unsicher ob mir eine Gruppenreise für junge Leute (sind dann eine mind. 11-köpfe Gruppe) reisen, oder ob wir eine durch einen Reiseveranstalter für uns geplante, Individualreise mit Mietwagen, buchen sollen (sind dann nur zu zweit und teilweise alleine mit dem Wagen unterwegs). Ich habe jetzt schon sooo viel verschiedene Meinungen gehört, was die Situation für westliche Frauen in Marokko angeht, das verunsichert wirklich sehr. Wir haben keine Vorurteile oder ähnliches, wissen wie man sich dort kleiden sollte und sind beide schon oft verreist, allerdings nie in ein muslimisch geprägtes Land.
    Für was sollen wir uns nun entscheiden? Die “sicherere” Gruppenreise, durch die wie automatisch mit ein Jungs unterwegs sein werden, oder die individuellere Reise mit dem Mietwagen? Letztere Reise führt von Marrakesch, nach Zagora, nach Essaouira und wieder nach Marrakesch. Wenn ich mir vorstelle, wie wir da allein mit dem Wagen in die Wüste rausfahren, wird mir schon etwas mulmig.
    Ich wünschte mir sehr, die Situation wäre nicht so verzwickt.

    Danke schonmal für deine Hilfe! Liebe Grüße, Isi

    • Stefanie says:

      Hallo Isi,

      Ich befürchte die Entscheidung kann ich euch nicht abnehmen, ich persönlich mag weder Gruppenreisen noch Mietwagenreisen, egal in welchem Land der Welt 😉 “durch die Wüste” werdet ihr bestimmt nicht fahren, da gehts ja nur mit Kamelen weiter 😉

      Ich würde ganz ohne Reiseveranstalter nach Marrakesch fliegen, von dort mit dem öffentlichen CTM-Bus nen Ausflug nach Essaouira unternehmen und die Wüstentour nach Zaragoza bei ner Agentur in Marrakesch buchen. Ganz individuell und stressfrei 😉

      LG Steffi

  • Jenny says:

    Liebe Steffi,

    danke fuer die vielen hilfreichen Tipps! Ich ziehe im August nach Marokko fuer ein Jahr und du hast mir einen grossen Teil meiner Sorgen genommen 🙂

  • Mina says:

    Hallo steffii..
    Erstmal dein Beitrag hat mir echt gut gefallen hast alles toll beschrieben und gegliedert. 👍
    ich hab auch vor nach marokko zu fliegen so norden Marokkos weil mich die Kultur und der Orient sehr faszinieren.Habe schon viele gefragt ob die mit kommen wollen aber die meisten haben Angst das was passieren könnte o das man ausgeraubt wird . Ich möchte das auch unbedingt machen u wollte dich fragen ob du da vielleicht wieder dahin reisen wirst u wann vielleicht könnten wir ja zusm .
    Aufjeden fall suche ich jemanden der das mit mir machen würde da ich doch alleine bisschen Bedenken habe .

    • Stefanie says:

      Hallo Mina, nein ich habe in nächster Zeit nicht vor dort hinzureisen… schau doch mal in die Facebook Gruppe “Frauen reisen gemeinsam”!
      LG Steffi

  • Hallo Steffi 🙂

    Eine schöne Liste und wirklich tolle Fotos!
    Deine Erfahrungen bezüglich Gastfreundschaft kann ich nur bestätigen und Marokko ist einfach ein extrem faszinierendes Land, in das ich jederzeit wieder reisen würde.

    Trotzdem muss ich sagen, dass bei mir als Frau in Marokko nicht immer alles rosarot war – und das trotz extrem dezenter Kleidung. Ich will auf keinen Fall irgendwas verallgemeinern, denn der Großteil der Marokkaner ist wirklich sehr nett, aber ich hatte zu viele Momente, in denen ich verfolgt, begrapscht oder ziemlich heftig angemacht wurde, als dass ich jetzt sagen könnte “Das sind alles nur Vorurteile”. Einmal fing sogar jemand an, sich einen runterzuholen.

    Die wunderbaren Erinnerungen an das Land trübt das aber trotzdem nicht, Marokko muss man unbedingt mal gesehen haben 🙂

    Meine Highlights gibt’s auf meinen Blog!
    Schöne Grüße,
    Caro

  • Elisabeth says:

    Hallo Stefanie,
    danke für deinen aufschlussreichen Blog, ich bin echt froh, den gleich gefunden zu haben. Ich bin Ende Januar bis 7. Februar in Marokko zum Wüstentrekking mit einem GfK Seminar und darauf freu ich mich sehr.
    Ich hatte nie vor nach Marokko zu reisen, aber wenn ich schon mal da bin, wollte ich gerne noch Zeit dranhängen um einfach mit dem Rucksack weiter zu reisen und mehr vom Land kennenzulernen. Da ich eigentlich ein Bergfex bin, wäre mir natürlich das Atlasgebirge am Liebsten, aber da liegt wohl noch zu viel Schnee. Ich bin stattliche 50 Jahre alt und hab auch immer wieder Couchsurfer aus aller Welt bei mir zu Gast. Ich kann leider nur so viel Französisch, wie man in der 8.Klasse als Wahlfach mit einer Stunde pro Woche gelernt hat, also so gut wie nix. Denkst du, dass ich da irgendwie ne Chance hab zurecht zu kommen und mit öffentlichen Verkehrsmitteln etc. weiter zu kommen? In Sri Lanka, Cambodia und Laos, war das natürlich kein Problem, weil ich mit Englisch gut weiter gekommen bin.
    Dann wollt ich dich noch fragen, ob du denn auch empfiehlst geschlossene Schuhe anzuziehen oder gehen Trekkingsandalen?
    Ich würde mich über deine Einschätzung sehr freuen und schicke dir liebe Grüße aus München.

    • Stefanie says:

      Hallo Elisabeth,
      danke für den netten Kommentar. Leider kann ich dir bei deiner Frage wegen den Sandalen nicht weiterhelfen, da ich keine Wanderschuhe benutze.
      Solange du weisst, wie der Ort heißt, zu dem du hinfahren willst, braucht es doch eigentlich nicht wirklich Sprachkenntnisse um einen Bus oder Taxi zu nehmen, oder?
      Wünsche dir viel Spaß! LG Steffi

  • Salima says:

    Hallo Stefanie,

    vielen Dank für deinen Bericht.
    Ich bin ehrlich gesagt momentan sehr zwiegespalten. Ich fliege diesen Monat noch nach Marokko bis Mitte August und wollte allein (als Frau) herum reisen von Casablanca durch die Königsstädte über Imil Bergwanderung und Sahara Tour.

    Aber mein Vater ist strikt dagegen dass ich alleine “fahre” und will mir andauernt einen “Babysitter” verpassen der mich auf Schritt und Tritt begleitet. Mich persönlich nervt das ziemlich an. Ich bin halb Marokkanerin (Papa ist Marokkaner) und kann zwar nicht so gut marokkanisch kann aber mit 19 Jahren wohl auf mich aufpassen. Zudem kenne ich mich mit den Sitten und Gebräuchen gut aus. Ziehe mich sowieso im Alltag nicht kurz an und bin daran gewöhnt mit den Leute anders umzugehen als hier in Deutschland….

    Alles was du aufgezählt hast war mir schon klar und ich habe nicht vor couch zu surfen sondern suche mir Riads.

    Trotzdem haben meine Eltern bedenken und wollen es mir verbieten… meinen ich sei zu “naiv” und Marokko viel zu gefährlich….

    Echt schwierig. Glaubst du es geht trotzdem alleine als Mädchen herum zu fahren?

    LG, Lima

    • Stefanie says:

      Hi Salima!
      Wenn dein Vater so beunruhigt ist, könntest du ihm ja vorschlagen, dass du wirklich einen (offiziellen) Guide & Fahrer engagierst, das ist ja nicht unbedingt schlecht, du erfährst dadurch ja auch vieles Interessantes über die Stätten und bist wirklich sicherer (oder was genau meinst du mit Babysitter)?
      Oder vielleicht bringt es etwas, wenn du ihm diesen Artikel zeigst und die Kommentare? Wir zeigen ja alle, dass es wirklich geht 🙂
      Alles Gute, Steffi

    • Mina says:

      Hallo salima 🙂
      Ich heiße Mina bin 22.
      Habe deinen Beitrag auf der Seite
      -allein reisen als Frau in marokko- gelesen.
      Ich wollte dich fragen ob du immer noch vorhast nach marokko zu fliegen da ich das auch vorhabe
      Aber doch alleine ein wenig Bedenken habe. Fals ja könnten wir uns ja in Verbindung setzten weil zu zweit wäre es bestimmt alles einfacher u nicht so ganz gefährlich . Würde mich sehr auf eine Antwort von dir Freuen.
      🙂

  • Fabiola says:

    Hallo liebe Reisende 🙂

    Mich würde mal interessieren, wie so die Hosteldichte in Marokko aussieht. Da ich mir Hotels wohl nicht werde leisten können.

    Vielen Dank und liebe Grüße 🙂

    • Stefanie says:

      Hi Fabiola,

      ich glaube du schätzt die Preise in Marokko falsch ein 🙂 in einfachen Hotels hab ich nur 6-15€ pro Nacht gezahlt im Einzelzimmer! Das ist aber jetzt schon 3 Jahre her.

      Hostels müsste es zumindest an den wichtigsten Orten geben (ganz sicher in Marrakesch, Ouarzarzate, Essaouira).Kannst ja mal auf hostelbookers.com ein bisschen recherchieren.

      LG Steffi

    • Fabiola says:

      hej,
      ohhh okay. Das ist ja krass. Hätte ich echt nicht gedacht ^^ ja dachte mir schon, dass es in den Städten wohl Hostels geben wird 🙂 gut, dann schau ich mal. Und vorher buchen ist besser oder? Also nicht erst am Ort ankommen und dann suchen?

      LG

    • Stefanie says:

      Ich habe immer 1-2 Tage davor ne Email geschrieben oder angerufen. Aber kannst auch vor Ort suchen wenn dir das lieber ist, genug Auswahl gibt es auf jeden Fall 😉

  • lina says:

    hi. deinen blog im oktober gelesen, im november hingefahren, jetzt in marokko verheiratet und zwischen den welten… ich sag mal: DANKESCHÖN!

  • Franzi says:

    Ein toller Beitrag, den ich gerade bis zum Ende durchgelesen habe 🙂 Ich war selbst auch schon in Marokko und meine Erfahrungen waren ziemlich zwiegespalten. In den touristischeren Orten (Agadir, Marrakesch, etc.) fand ich die Menschen teilweise richtig unangenehm. Ich wurde ständig angefasst, angesprochen und teilweise richtig aggressiv bedrängt. Das habe ich in anderen arabischen Ländern nie so extrem empfunden. Beim Surfen in Taghazout habe ich das totale Kontrastprogramm erlebt: Freundliche, hilfsbereite und offene Locals, die gar nicht genug Fragen stellen konnten und immer gute Tipps auf Lager hatten. Wir wurden ständig eingeladen und immer wieder hat man uns unaufgefordert Hilfe angeboten. Darüber bin ich wahnsinnig froh, denn andernfalls hätte ich Marokko wohl auch als “einmal und nie wieder” abgestempelt. LG Franzi

    • Stefanie says:

      Danke für deinen Kommentar, Franzi, und tut mir leid dass du solche Erfahrungen gemacht hast. In Agadir war ich nicht, aber ich kann mir vorstellen dass es dort nicht so rosig ist. Denke in der Türkei ist die Diskrepanz leider sehr ähnlich zwischen Pauschaltourismus-Orten und dem Rest des Landes.

  • Ilona says:

    es hat ein bisschen gedauert, aber hier nun endlich – wie versprochen – mein Erfahrungsbericht zu Marokko.

    https://wandernd.wordpress.com/2015/02/19/marokko-herbst-2014-teil-2/

    LG, Ilona

  • Sabrina says:

    Hi Steffi,

    ich finde deinen Artikel wahnsinnig hilfreich.

    Als Leute in meinem Umfeld hörten, dass ich nach Marokko reisen will, bekam ich ähnliche Reaktionen wie du. “Mach das bloß nicht, dass ist viel zu gefährlich!” etc. .

    Ich verstehe natürlich auch diese Ansicht, aber lasse mich dennoch nicht davon abbringen, dieses Land zu bereisen, da ich so viele tolle Geschichten gehört habe und die Bilder!!! Da werd ich echt schwach. 🙂

    Dein Beitrag ist also wahnsinnig ermutigend für mich und ich finde es toll, dass du dich so zuversichtlich in dieses Land begeben hast. Einfach toll!

    Danke dir!

    Alles Liebe, Sabrina

    • Stefanie says:

      Liebe Sabrina,
      Vielen Dank für deinen netten Kommentar!
      Wann wirst du dort hinfahren? Würde mich freuen wenn Du mir danach Feedback gibst wie es für dich war.
      Liebe Grüße, Steffi

  • Eine schöne Sammlung von Verhaltenstipps und endlich mal ein erfolgreiches Couchsurfing! Ich würde noch ergänzen, dass eine getönte Sonnenbrille sehr praktisch sein kann, um Blickkontakte etwas einzuschränken. Und die Sache mit dem abends unterwegs sein, die würde ich nicht zu sehr auf eine bestimmte Uhrzeit fixieren, sondern vor allem darauf, wieviel Strecke man in welcher Gegend zurücklegen muss. Aber wer den Djemaa el Fna in Marrakesch nie nach 20 Uhr gesehen hat, verpasst ja einiges. Bin auf die nächsten Teile gespannt!

  • Anna says:

    hallo!
    wow! es wäre schön, wenn sich alle muslime auch über unsere kultur und regeln soviel gedanken machen würden und sich so anpassen würden wie du umgekehrt!

  • Lynn says:

    Vielen Dank für deinen tollen Bericht.
    Ich bin im August in Marokko und habe mir auch schon die ein oder anderen Gedanken gemacht. Zufälligerweise habe ich mir gestern genau den Marokko Reiseführer gekauft, den du empfiehlst. Das kann ja nur ein guter Start sein… 😉

    Ich frage mich gerade wie weit ich tatsächlich mit meinem Französisch komme? Wird das in den meisten Riads gesprochen?
    Englisch ist wahrscheinlich nicht wirklich verbreitet oder?

    Danke schon mal für deine Antworten und liebe Grüße,
    Lynn

    • Stefanie says:

      Hey Lynn!
      Danke für deinen netten Kommentar!
      Wenn du Französisch kannst ist klasse, das spricht jeder Marokkaner mit Bildung (die höhere Schule in Marokko ist auf Französisch). Es gibt aber leider auch sehr viele Menschen auf dem Land – vor allem Frauen – die nicht auf der Schule waren, nicht lesen können und folglich auch kein Französisch.
      Wegen Englisch: Kommt drauf an wie touristisch der Ort ist – in Marrakesch oder Agadir nehme ich an wird auch viel Englisch gesprochen von Leuten die im Tourismus arbeiten. Aber sonst überhaupt nicht – wenn dann ist Französisch die Zweitsprache oder sogar eher noch Spanisch (im Norden oder nahe der span. Enklaven).

      LG Steffi

  • Stella says:

    Hallo Stefanie,
    vielen Dank für deinen beruhigenden Post. Ich lebe momentan in Andalusien und würde mich sehr für einen Besuch im unbekannteren Nachbarland interessieren, bin aber etwas unsicher auf Grund meines sehr westlichen Aussehens (blonde Haare, helle Haut) und meines Alters. @Tiffany: Ich persönlich finde einen schlechten Ruf im Allgemeinen gar nicht so verkehrt, dann bleiben die Gegenden noch etwas ursprünglicher.
    Also Stefanie, vielen Dank für deine kleine Entwahrnung. Ich hoffe, ich komme bald nach Marokko, um es selbst zu testen 😉
    Lg, Stella

  • Ilona says:

    Ich plane, diesen Herbst nach Marokko zu reisen, zwar nicht ganz alleine, da ich Führungen etc. in einer Gruppe verbringe und so hoffentlich Anschluss und Gesellschaft habe, aber erfahrungsgemäß läuft man auch immer mal alleine rum.

    Ich war letztes Jahr in Usbekistan und auch wenn die Usbeken kein arabisches Volk sind, hab ich mir doch vorher auch meine Gedanken gemacht, wie man als Frau dort am sichersten unterwegs ist.
    Letztendlich war mir schnell klar, dass lange Ärmel und Beine nicht nur bzgl Sicherheit sinnvoll sind, sondern auch gegen die brennende Sonne in der Wüste wunderbar schützten. Ebenso hab ich mich in das Kopftuch verliebt, das mich vor Sonnenstich schützte und mich nicht so schwitzen ließ, wie eine Kappe. Und obendrein sah man nicht halb so touristisch aus 😉
    Da ich dunkelhaarig bin, war ich mit Kopftuch und langem Rock fast unsichtbar unter den Usbekinnen und vielleicht funktioniert das ja auch in Marokko?

    Alles in allem Danke für die Tipps. 🙂

    LG Ilona

    • Stefanie says:

      Hallo Ilona!
      Danke für deinen Kommentar! Da hast du auf jeden Fall recht, den Körper und den Kopf zu bedecken ist mit Sicherheit gesünder als sich der prallen Sonnenstrahlung auszusetzen. Dass Hitze nur halb nackig erträglich ist, ist meiner Meinung nach bei westlichen Frauen ein weit verbreiteter Irrglaube 😉
      Viel Spaß in Marokko!
      LG Steffi

    • Ilona23 says:

      Übrigens war ich inzwischen in Marokko und ich kann nur sagen, dass alles nur halb so schlimm war. Wir waren oft nur in einer kleinen (weiblichen) Runde unterwegs, ich war auch mit Blondinen unterwegs und absolut NIE wurde irgendjemand aufdringlich. Ich empfand es als sehr angenehm. Ab und an wurde man mal kurz angesprochen, aber wirklich nie aufdringlich.
      Ich wundere mich, woher diese Ideen kommen, denn tatsächlich waren die Anmachen in Wien-Favoriten um einiges lästiger, als in Marokko…

    • Stefanie says:

      Hallo Illona! Freut mich total dass es Dir auch so gefallen hat und dass ihr keine Probleme hattet.
      Was, Wien ist so schlimm?? 😉 Für mich bleibt Sizilien der Ort wo ich je am schlimmsten belästigt wurde…
      Kannst den Link zum Post gerne als Kommentar posten wenn er fertig ist.
      LG Steffi

    • Ilona23 says:

      ach ja und mein Marokko-Bericht ist noch in Produktion… 😉 kommt aber hoffentlich bald.

    • Ilona23 says:

      werd ich machen, aber leider lebe ich vorübergehend von meiner externen Festplatte mit meinen Fotografien getrennt *seufz* 😉

      Na, Wien ist an sich nicht schlimm, aber in Favoriten wurde man schon öfter mal angesprochen. Ob man jedes “Na, schöne Frau” gleich als Belästigung sehen will, muss natürlich jede selbst wissen 😉

  • Tiffany says:

    Ich finde es schade, dass muslimische Länder oftmals einen recht schlechten Ruf bei Touristen geniessen. Ich persönlich wurde noch nie gastfreundlicher behandelt als im Nahen Osten, wo ich ständig auf Tee’s und Gespräche eingeladen wurde und mich auch nie belästigt fühlte. Die Menschen sind mehrheitlich freundlich und respektvoll, wenn man sich ihnen gegenüber genauso benimmt – und dazu gehört halt wie du schon erwähnt hast angemessene Kleidung und das beachten einiger kultureller Grundregeln.

  • Mourad says:

    Hallo Stefanie,

    danke für den ehrlichen Bericht und das “Sharen” deiner Erfahrung mit uns. Deine Tipps finde ich klasse und kann sie nur bestätigen.

    • Stefanie says:

      Danke für den Kommentar Mourad! Ich bin froh dass du als Mann meinen Tipps zustimmst. Bist du aus Marokko? Viele Grüße, Steffi

  • Steffi says:

    Großartig! Danke für die Infos, die kann man gut gebrauchen! Marokko hat so einen Zauber, dass man irgendwie immer wieder hin muss..

    • Julia says:

      Hallo 🙂 vielen Dank für diese tollen Tipps! Ich würde auch gerne nach Marokko reisen. Ebenfalls alleine. Bisher habe ich noch keine couchsurfing-Erfahrung, bin aber schon seit einigen Monaten in dem Portal angemeldet. Ich bin erst 21 Jahre alt und bin noch nie alleine gereist. Allerdings habe ich 7 Monate in Uganda gelebt. Bin also was Verkehrschaos und ähnliches angeht schon etwas abgehärtet. Ich bin mit einer Freundin durch Rwanda gereist. Trotzdem bin ich mir doch recht unsicher. Vielleicht können wir uns per Mail ein wenig austauschen und wenn du noch einige Kontakte zu den Familien hast bei denen du untergekommen bist wäre das sicher auch hilfreich für mich.
      Vielen Dank im Voraus und liebe Grüße Julia

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